"Éowyn, Aragorn and the Hidden Dangers of Drink."
Abstract
My paper discusses Tolkien's depiction of the ‘wassail’ scene(s) in The Lord of the Rings, its parallels and analogues in Beowulf and other medieval texts, and the possible implications for an interpretation of the relationship between Éowyn and Aragorn. I argue that the existence of those parallels and analogues in medieval texts constitutes an instance of ‘covert depth’ in Tolkien’s work. This dimension of ‘covert depth’ goes beyond the established limits of Shippey’s ‘depth’ since it can only be appreciated if the reader is acquainted with the relevant parallel passages.
In meinem Aufsatz untersuche ich das Verhältnis zwischen Tolkiens Verwendung des 'wassail' Motivs im Herr der Ringe und den parallelen und analogen Szenen im Beowulf und anderen mittelalterlichen Texten. Durch die Erschließung des literarhistorischen Hintergrunds des 'wassail' Motivs ergeben sich neue Erkenntnisse bezüglich des Verhältnisses zwischen Éowyn und Aragorn. Die 'versteckte* Bezugnahme auf parallele und analoge Szenen in der mittelalterlichen Literatur bewirkt, daß das 'wassail* Motiv an 'Tiefe' gewinnt. Diese Art von 'Tiefe', die ich 'versteckte Tiefe' nenne, unterscheidet sich von Shippeys 'Tiefe' ('depth') dadurch, daß sie nur von denjenigen Lesern bemerkt und verstanden werden kann, die mit den betreffenden Passagen in den anderen Werken vertraut sind.
